EVANGELIUMSKIRCHE MÜNCHEN-HASENBERGL. 2019/07/14 - 2019/10/06.

„Und doch sollte es nichts Beseelteres geben
als einen kleinen Garten, in dem
die lebende Seele seines Gärtners webt.“
aus Natur und Erkenntnis von Hugo von Hofmannsthal

Gartenräume sind transparent. Von offener Durchlässigkeit und mit dem Himmel darüber, der Natur und der Außenwelt verbunden einerseits, sind sie gleichzeitig umfriedeter und schützender Raum zum Rückzug. Grüne Orte, um sich zu erden, zu gießen, zu düngen und wachsen zu lassen.

Da Gärtner von Natur aus Optimisten sind, freuen sie sich auf das, was kommt. Sie pflanzen, säen, ernten und sehen frei werdende Plätze im Beet als Möglichkeit für neue Projekte, neue Farben und Formen, neues Leben.

Aus dieser Sichtweise heraus erwuchs die Idee für die BE(E)TBÄNKE in der Evangeliumskirche München-Hasenbergl. Die Möglichkeit des künstlerischen Eingriffs ergibt sich durch den unmittelbar bevorstehenden Umbau der Kirche. Zur Vorbereitung dazu wurden die ersten acht Bankreihen nach dem Eingang in den Kirchenraum entfernt. Die so entstandene Lücke bietet, wie in einem nun freien Beet, Platz für eine Zwischenkultur mit Gründüngung, einer gärtnerischen Praxis die das Bodenleben schützt und Nährstoffe für das zukünftige Wachstum aufschließt.

Die fehlenden Kirchenbänke wurden durch Reihen beleuchteter Frühbeetkästen ersetzt, in diesen BE(E)TBÄNKEN konnten die Pflanzen für den künstlerischen Beitrag zur artionale 2019 „Unter dem großen Bogen“ wachsen.

Bringen Sie Leben in die Be(e)tbänke

Danke für die großartige Mitarbeit!